Wer ein Haus baut, hat viele Fragen. Bei den Buchner Baufamilienabenden und Baustellentouren können diese direkt mit unseren Fachleuten besprochen werden. Wir haben für Sie die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten (FAQ) aufgelistet.

Grundstück

Was ist ein guter Baugrund?

  • sonnige Lage, rund 800 Quadratmetern groß
  • Ausrichtung nach Süden für Terrasse
  • keine Hochspannungsleitungen in der Nähe
  • nicht in einem Hochwassergebiet
  • voll aufgeschlossen mit Strom, Wasser, Kanal
  • Zufahrtsstraße, die aber keine Durchzugsstraße ist
  • Infrastruktur – Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergarten usw.

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Wie ist der Ablauf beim Grundkauf?

  • Angebote von Gemeinden oder von Grundstücksmaklern sichten
  • Grundstück auswählen und guten Preis verhandeln (nicht mehr als ortsüblich)
  • Termin mit Notar für Kaufvertrag und Treuhandkonto
  • Einzahlung des Kaufpreises nach Unterzeichnung des Kaufvertrags auf das Treuhandkonto
  • Grundbucheintragung und Überprüfung der Lastenfreiheit durch den Notar.

Oder gleich ein Haus mit Grund von Buchner?

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Welche Nebenkosten entstehen beim Grundkauf?

  • 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer und 1,1 Prozent Eintragungsgebühr
  • Kosten für den Notar: ca. 1.000 bis 1.500 Euro
Planung

Welche Räume brauche ich?

Welche Räume brauche ich?

Die Raumplanung richtet sich nach dem Wohnverhalten der Baufamilie.

  • Wo halten sich Familienmitglieder am meisten auf?
  • Wer soll ein eigenes Schlafzimmer haben?
  • Welche Freizeiträume sind sinnvoll – Sport, Hobby?
  • Welche Nebenräume sind notwendig– Garage, Abstellräume?

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Wie lange dauert es bis zur Bauverhandlung?

Wenn der Einreichplan fertig ist, geht dieser an die zuständige Baubehörde. Diese legt den Termin für die Bauverhandlung mit Lokalaugenschein fest. In Oberösterreich gilt das vereinfachte Bauverfahren – Nachbarn bestätigen am Einreichplan ihren Einwandsverzicht.

Braucht man einen Architekten?

Buchner begleitet Kunden durch alle Bauphasen – von der Planung bis zur Umsetzung. Die Beiziehung von Architekten kann auf Wunsch der Baufamilie erfolgen, muss aber nicht.

Welche Dachform ist ideal?

Die Dachform richtet sich ganz nach dem Geschmack der Baufamilie. Buchner baut sowohl Flachdächer als auch Giebeldächer und passt diese an die Gesamtoptik des Hauses an.

Braucht man einen Keller oder nicht?

Wer auf das Stiegen steigen verzichten möchte, kann Abstellräume ebenerdig unterbringen und das Buchner-Haus auf eine betonierte Bodenplatte aufsetzen.

Wie viel kostet ein Keller?

Für einen Keller müssen Kosten zwischen 50.000 und 70.000 Euro eingeplant werden (75 Quadratmeter). Eine Bodenplatte kostet die Hälfte.

Was heißt „barrierefrei“?

Buchner hat das Projekt „Mein Haus für ein langes Leben“ entwickelt. Wenn Buchner barrierefrei baut, dann heißt das:

  • Keine unnötigen Stufen, so wenige Türen wie möglich
  • Kein Keller, alle Wohnräume ebenerdig
  • Eine Bewegungsfläche vor der Haustüre von mindestens 1,6 mal 1,6 Meter
  • Gang- und Türenbreite von zumindest 80, besser 90 cm
  • Bad und Toiletten mit ausreichend Bewegungsraum

Was ist Feng Shui?

Seit Jahrtausenden baut man in China nach Kriterien des Feng Shui für ein ausgeglichenes und störungsfreies Wohngefühl.  Buchner gestaltet auf Wunsch den Bauplan nach Richtlinien dieser fernöstlichen Harmonielehre – auf westliche Bedürfnisse optimiert.

Gibt es bei Buchner Muster-Häuser?

Buchner bietet eine große Palette vorgeplanter Hausbeispiele an, die den Wünschen der Baufamilie angepasst werden.

Was wird im ersten Buchner-Beratungsgespräch geklärt?

Das erste Beratungsgespräch bei Buchner steckt die Ansprüche und Erwartungen der Baufamilie ab.  Nachfolgende Fragen wird der Berater voraussichtlich stellen:

  • Wie ist das Grundstück beschaffen – Hangneigung?
  • Wo befinden sich Kanal- und Stromanschluss?
  • Welcher „Haustyp“ sind Sie – was ist Ihnen optisch wichtig, was gefällt Ihnen?
  • Welche Räume brauchen Sie?
  • In welchen Räumen werden Sie sich am meisten aufhalten?
  • Wie sieht ihr Tagesablauf aus (wichtig für die Raumanordnung)?
  • Wie wichtig ist Ihnen Ökologie und Nachhaltigkeit?
  • Welchen finanziellen Rahmen haben Sie sich gesteckt?
  • Wie viel Zeit können Sie für Eigenleistungen aufbringen?
Finanzierung

Welche Förderungen gibt es beim Hausbau?

Die Förderungen der öffentlichen Hand für den Hausbau sind je nach Bundesland unterschiedlich. Nachfolgend die Links zu den einzelnen Bundesländern:

Welche Nebenkosten fallen beim Hausbau an?

Bei einem Einfamilienhaus muss man mit Bau-Nebenkosten von rund 8.000 bis 10.000 Euro rechnen (Kanalanschluss, Straßenanschlussgebühr, Stromanschluss etc.).

Wie viel kostet ein Haus aus Holz?

Die Kosten variieren nach Gebäudegröße und Ausbaustufe. Der Buchner-Hausberater erstellt eine – auf die Wünsche der Baufamilie abgestimmte – Investitionsberechnung.
Über den Daumen gerechnet muss man für das fertige Haus mit Baukosten von rund € 350.000 bis 400.000 (je nach Eigenleistung) rechnen.

Wie wichtig ist Wohnbauförderung?

Über die Wohnbauförderung informiert der Bankberater. Letztlich sollte die Rückzahlungsrate für den Kredit, den eine Baufamilie braucht, nicht mehr als ein Drittel vom Familieneinkommen ausmachen.

Kann man beim Bau Eigenleistungen einbringen?

Buchner bietet Baufamilien verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten an – von Streicharbeiten bis zum Innenausbau mit fachkundiger Anleitung.

Ist der Wiederverkaufswert von einem Holzhaus geringer?

Ein Buchner-Haus aus Holz ist eine Investition in die Zukunft. Es behält seinen Wert über Generationen.

Wie lange hält ein Holzhaus?

800 Jahre alt ist das älteste Holzhaus Europas – das sogenannte Nideröst-Haus in einer kleinen Schweizer Gemeinde.

Wann kommt die Rechnung für das Haus?

Der Buchner-Berater vereinbart mit den Baufamilien eine fixe Pauschale. Ein Teil der Kosten wird anbezahlt, der Rest erfolgt nach Baufortschritt.

Was ist ein KSV-Rating?

Der Kreditschutzverband (KSV) beschreibt die Bonität (Kreditwürdigkeit) eines Unternehmens. Buchner ist mit „sehr geringem Risiko“ sehr gut bewertet.

Brauche ich eine Versicherung für die Bauzeit?

Eine Rohbauversicherung ist unbedingt notwendig. Unser Tipp: Viele Versicherungsgesellschaften bieten diese als Gratisleistung an, wenn die Versicherung für das fertige Haus auch schon im Vorfeld abgeschlossen wird.

Brauche ich einen Baustellenkoordinator?

Ja, wenn Mitarbeiter mehrerer Baufirmen in die Baustelle involviert sind. Das regelt §3/ (1) BauKG (Bauarbeitenkoordinationsgesetz).
Bauablauf

Wie lange dauert ein Hausbau?

Rund drei Monate nach der Bauverhandlung wird das Buchner-Haus samt Fenster auf der Baustelle montiert (auf fertiger Bodenplatte oder Keller) und ist nach ein paar Tagen regendicht. Nach weiteren drei Wochen ist das Haus auch außen fertig verputzt, das Dach ist gedeckt, der Innenausbau im Gange.

Wann kann ich einziehen?

Ein Buchner-Haus ist ab Bauverhandlung in rund sieben bis acht Monaten bezugsfertig.

Wie ist der Ablauf bei der Buchner-Bauplanung?

Buchner erstellt einen Projektplan, wo ausgehend vom Fertigstellungstermin die einzelnen Arbeiten mit der dafür veranschlagten Zeit dargestellt sind.

Wie lange dauert die Errichtung eines Holzhauses?

Ist die Produktion der Bauteile abgeschlossen, werden diese zum vereinbarten Termin auf die Baustelle geliefert.

  • 1. Tag: Einrichten der Bodenschwellen
  • 2. Tag: Errichtung des Erdgeschoßes inklusive Decke.
  • 3. Tag: Errichtung des obersten Geschoßes, Beginn der Dacharbeiten.
  • Ab. 4. Tag: Fertigstellung des Daches, Spenglerarbeiten und Dacheindeckung sowie Außenputz.

Muss ich beim Hausbau auf der Baustelle sein?

Im Prinzip nicht, denn auf Buchner ist hundertprozentig Verlass. Aber wer will wirklich versäumen, wenn das eigene Haus heranwächst?

Was ist die Bemusterung?

Sämtliche Farben, die Griffe bei den Fenstern, die Dachziegel, das Balkongeländer, die Fassade – das alles wird bei der Bemusterung fix gemacht.

Was ist, wenn es beim Aufbau regnet?

Auch starker Regen kann einer Holzfläche nichts anhaben – sie nimmt Feuchtigkeit langsam auf und trocknet rasch wieder ab. Durch die kurze Errichtungszeit von wenigen Tagen ist Regen keine Gefahr für das Buchner-Haus.
Sicherheiten

Wo werden Buchner-Häuser gebaut?

Buchner ist der Mühlviertler Holzbaumeister. Produziert wird im modern ausgestatteten Werk in Unterweißenbach.

Wer baut mir mein Haus?

Die rund 85 Buchner-Holzbauspezialisten stammen allesamt aus der Region. Zimmerleute, Planer und Hausbau-Berater stehen zu 100 Prozent zum Naturwerkstoff Holz.

Wie kann ich mir von Buchner ein Bild machen?

Sie sind herzlich eingeladen, bei den Buchner-Baustellentouren oder Baufamilienabenden dabei zu sein. HIER geht’s zu den aktuellen Terminen.

 

Welche Garantien habe ich?

Der Holzbaumeister verpflichtet sich zu bestmöglicher Qualität bei Materialien und Bauausführung. Buchner lässt sich laufend von Fachorganisationen zertifizieren.
Vorteile

Was spricht für Holz als Baustoff?

  • Holz ist leicht – es hat nur ein Zehntel des Gewichtes von Stahl
  • Holzkonstruktionen sind schnell aufgestellt und haben sofort Tragfähigkeit.
  • Holz hat sehr günstige statische Eigenschaften – ist sehr belastbar.
  • Holz ist schön, riecht gut und fühlt sich angenehm an.
  • Holz bringt außerordentliche bauphysikalische Eigenschaften.
  • Holz ist widerstandsfähig gegen chemische Angriffe.
  • Holz brennt langsam und kontrollierbar im Gegensatz zu vielen anderen Baustoffen.
  • Holz erfordert die geringsten Erzeugungs-, Energie- und Entsorgungskosten aller Baustoffe.
  • Holz ist Co2-neutral. Es entsteht nie mehr Kohlenstoffdioxyd (CO2), als im lebendigen Baum gespeichert war.

Warum ist Holz so umweltschonend?

Weil der nachwachsende Rohstoff für die Herstellung von Holzhäusern bei Buchner aus heimischen Wäldern stammt, fallen nur kurze Transportwege an. Der Einsatz von Holz stärkt zudem die regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze.

Was unterscheidet die Holzriegel-Bauweise vom Blockbau?

Buchner verbaut das Holz im Unterschied zum Blockbau „stehend“, also in der Faserrichtung des Holzes. So arbeitet das Holz am wenigsten und damit ist auch die Gefahr der Rissbildung gering.
Die meist gestellten Fragen einfach erklärt:

Was heißt diffusionsoffen?

Eine Holzbauwand in diffusionsoffener Bauweise wird von innen nach außen Schicht für Schicht immer durchlässiger – also diffusionsoffener. Dadurch kann Feuchtigkeit nach außen entweichen und somit entsteht keine Schimmelbildung.

Was ist eine Dampfbremse?

Dampfbremsen werden bei Buchner auf der beheizten Wand-Seite der Wärmedämmschicht angebracht in Form von OSB-Platten (Holzspanplatten). Dampfbremsen verhindern, dass warme Luft in die Dämmebene eindringt, dort kondensiert und sich in Form von Feuchtigkeit niederschlägt.

Was ist eine OSB-Platte?

OSB ist eine Abkürzung für das Englische „oriented strand board“. OSB-Platten sind Mehrschichtplatten, die aus langen, schlanken Holz-Spänen bestehen (Holzanteil über 90 %, frei von giftigen Stoffen).

Was ist der U-Wert?

Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil. Er sagt also aus, wie gut die Dämmung ist. Je kleiner der U-Wert ist, desto besser.

Wie hoch ist der U-Wert im Buchner-Haus?

Ein Buchner-Holzhaus hat ca. 40 cm dicke Außenwände mit ökologischem Vollwärmeschutz (Holzfaserplatte statt Styropor) und kommt auf einen U-Wert von 0,12.

Was ist die Installationsebene?

In der Installationsebene einer Buchner-Holzwand sind alle Leitungen, Installationen, etc. versteckt. Sie befindet sich zwischen der OSB-Platte im Innenraum und der Dämmschicht zum Außenbereich.

Wozu braucht man eine Installationsebene?

Der große Vorteil: Die genaue Lage von Steckdosen oder Schaltern kann man entscheiden, wenn der Rohbau schon steht.

Was heißt eigentlich schlüsselfertig?

Als schlüsselfertig beschreibt man ein Bau-Projekt, das vom Baubeginn bis zur Fertigstellung vom Auftragnehmer (Generalunternehmer) ausgeführt und dann dem Auftraggeber (Baufamilie) bezugsfertig übergeben wird.

Was sind Ausbaustufen?

Weil Buchner-Häuser individuell geplant sind, kann die Baufamilie jeweils selbst entscheiden, wie viel Eigenleistung sie einbringen kann und will. Die von Buchner erwarteten Leistungen werden vertraglich festgelegt und umgesetzt.

Was heißt der Begriff „bauseits“?

„bauseits“ bedeutet, dass diese Arbeiten oder Leistungen von Seiten der Baufamilie auszuführen oder extra in Auftrag zu geben sind.

Was ist Mondphasenholz?

Unter Mondphasenholz versteht man Holz von Bäumen, die unter Berücksichtigung des forstwirtschaftlichen Mondkalenders gefällt wurden.

Was ist die Energiekennzahl?

Die Energiekennzahl ist der Vergleichswert, mit dem man die thermische Qualität eines Gebäudes beschreibt. Je niedriger die Energiekennzahl, umso besser.

Welche Energiekennzahl hat ein Buchner-Haus?

Buchner-Häuser erreichen ohne Wohnraumlüftung eine Energiekennzahl von unter 45, mit Wohnraumlüftung von unter 30 und bei einer Passivhausausführung sogar unter 10.

Was ist ein BlowerDoor Test?

Mit diesem Differenzdruck-Messverfahren wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen (Löcher, Risse) in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen.
Weitere Fragen und Antworten

Kann man mit einem Holzhaus Heizkosten sparen?

Ja. Holz hat von Natur aus eine zwei Prozent höhere Oberflächentemperatur als andere Baustoffe. Dadurch spart man sich – je nach Nutzverhalten – bis zu ca. 6 % Heizkosten. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit herkömmlichem Heizsystem kann das 150 Euro im Jahr ausmachen.

Können sich in den Holzwänden Mäuse einnisten?

Die Bauteile eines Buchner-Holzhauses sind jeweils geschlossen – da bleibt nicht einmal eine Ritze offen, in die eine Maus eindringen könnte.

Wie ist das mit dem Verlegen von Steckdosen?

Sämtliche Installationen befinden sich beim Buchner-Holzbau in der Installationsebene. Eine nachträgliche Änderung ist daher möglich – die Installationsebene wird dazu teilweise wieder geöffnet.

Kann man eine Steinmauer vor eine Holzwand stellen?

Ja, kann man. In Norddeutschland wird das häufig gemacht (sogenannte Backsteinhäuser).

Bekommt ein Holzhaus mit der Zeit Risse?

Buchner verwendet nur fachgerecht getrocknetes Holz. So entfällt der Trocknungsprozess nach der Errichtung des Hauses. Die Beplankung mit Holzfaserplatten (OSB) verhindert das weitere „Arbeiten“ des Holzes und das Haus bleibt somit frei von größeren Rissen.

Wie steht es um den Brandschutz?

Die Anforderungen beim Brandschutz und auch beim Schallschutz sind bei einem Holzhaus gleich wie beim Ziegelbau – es gibt hier bei den Vorschriften keine Unterschiede.

Was sagt das ÜA-Zeichen aus?

Das ÜA-Zeichen (Übereinstimmung Austria) ist die Bestätigung dafür, dass der Bauteil den gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Schallschutz, Brandschutz etc. entspricht.

Wie steht es um den Schallschutz?

Der Schallschutz im Holzbau unterliegt den gleichen Normen wie beim Massivbau.

Wie viel Glas ist vertretbar?

Wo viel Glas ist, gibt’s auch mehr Wärmeverlust oder – an heißen Tagen – mehr Hitze. Buchner achtet darauf, dass mit der richtigen Beschattung – zum Beispiel durch vorstehende Balkone – die Sonneneinstrahlung vorteilhaft genutzt werden kann.

Wie viel bringt mir ein Wintergarten?

Wer es gerne sehr hell mag, könnte von Anfang an einen Wintergarten einplanen. Dieser schafft auch ein behagliches Klima im Wohnraum.

Muss die Fassade aus Holz sein?

Wie man die Außenfassade seines Holz-Hauses gestaltet, ist völlig individuell zu entscheiden. Ob Lärchenholzverschalung, oder Putz, alles ist möglich.

Wie gestaltet man den Waschraum?

Das Badezimmer in einem Holzhaus ist in der Regel hinter Waschbecken, Badewanne und Dusche verfliest – so wie in allen anderen Häusern auch.

Kann man ein Holzhaus erweitern – Zubauten, Aufstockung?

Ein Haus darf wachsen – Holz ist für jede Form der Erweiterung der ideale Baustoff. Da trocken umgebaut wird, können die neuen Räume nach kürzester Zeit schon bezogen werden.
Glossar

Amüsantes Baustellen-Lexikon

In der Alltagssprache gibt es nahezu in allen Bereichen des täglichen Lebens, oft Bezeichnungen mit mehreren Bedeutungen, diese dann im Zusammenhang unterschiedlich interpretiert werden müssen. Besonders häufig finden wir skurrile Fachausdrücke im Bauwesen, deren amüsante Doppeldeutigkeit uns immer wieder ins Staunen bringen. So hat zum Beispiel das „einschmatzen“ nichts mit dem Kauvorgang zu tun, ein „Franzose“ nichts mit einem ausländischen Handwerker. Unser kleines unterhaltsames „Baustellen Lexikon“, soll Ihnen einen unterhaltsamen und lehrreichen Einblick in die erheiternde Doppeldeutigkeit der am BAU verwendeten Bezeichnungen bieten und ist für alle Bauinteressierten gedacht.

GLOSSAR VON A - Z


ALL A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

  • A wie Aasdach
    Ein „Aasdach“ ist eine spezielle Dachkonstruktion. Anstelle von Sparren liegen hier Pfetten eng nebeneinander, welche die Dachhaut tragen.
  • B wie Besenwurf
    Der „Besenwurf“ ist eine Putzweise, bei welcher der letzte Mörtelüberzug in feinster Körnung mit dem Reisigbesen gleichmäßig (nicht zu nass und nicht zu trocken) aufgespritzt wird. Durch den Besenwurf wird eine ruhige, leicht gerauhte, etwas eintönige Fläche erzielt.
  • D wie Dachbacken
    Unter „Dachbacken“ versteht man die senkrechten Seitenwände von Dachgauben.
  • E wie Einstand
    Unter Einstand versteht man das Maß für die vertikale Einbindung der unteren Rahmenprofile von Balkon- oder Terrassentüren in den Fußbodenaufbau.
  • F wie Fäustl
    Als „Fäustl“ wird ein schwerer aber kleiner Hammer bezeichnet.
  • G wie Grünling
    Der „Grünling“ ist ein ungebrannter Lehmstein mit einer Rohdichte von etwa 1900 kg/cm³. Lehmsteine sind in der Regel kleinformatige Steine und bestehen aus Lehm, der zusammen mit Weichholzspänen oder Strohhäcksel in Formen gepresst wird. Grünlinge sind nur für Innenwände oder als Deckenfüllung geeignet.
  • H wie Herzbrett
    Als „Herzbretter“ bezeichnet man Bretter aus Bäumen, die einen ausgeprägt dunklen Kern, bestehend aus hartem Holz, und einen schmalen Splint aufweisen. Derartige Kernhölzer (z.B. Eiche, Nussbaum, Kiefer, Lärche, Akazie, Kirsche, Eibe) stellen gutes Bauholz dar.
  • K wie Kämpfer
    „Kämpfer“ nennt man das Querholz, das einen Fensterrahmen in der Höhe unterteilt.
  • L wie liegender Stuhl
    Als „Liegender Stuhl“ wir eine Dachstuhlkonstruktion bezeichnet, die ohne störende Stützen auskommt.
  • M wie Mönch & Nonne
    Als „Mönch & Nonne“ werden gewölbte Tondachziegel von etwa C-förmigem Querschnitt bezeichnet. Die Nonne stellt dabei den muldenförmigen Unterziegel und der Mönch den gratartigen Deckziegel dar.
  • N wie Nase „Nase“
    wird das an der Regenfallleitung befestigte Auflager über der Rohrschelle genannt. Die Nase dient zur mechanischen Fixierung des Regenrohres an der Wand mittels Rohrschelle.
  • O wie Ochsenauge
    Unter „Ochsenauge“ wird eine kreisrunde oder ovale Fensteröffnung im Barockstil verstanden.
  • P wie Partie
    Unter „Partie“ versteht man eine Gruppe von Arbeitern, die gemeinsam eine bestimmte Arbeitsleistung erbringen.
  • R wie Rüttelflasche
    Eine „Rüttelflasche“ ist ein Vibrationsgerät von flaschenähnlicher Form, das zur erforderlichen Verdichtung in den Frischbeton eingetaucht wird.
  • S wie Sambatreppe
    Eine „Sambatreppe“ ist eine besonders steile und raumsparende Treppe, deren Stufen nur halbseitig breit genug zum Auftreten sind.
  • T wie Topfzeit
    Unter „Topfzeit“ versteht man diejenige Zeitspanne, in der ein Kleber oder Mörtel nach dem Anmischen verarbeitet werden kann.
  • U wie Umkehrdach
    „Umkehrdach“ ist die Bezeichnung für einen Flachdachaufbau, der im Gegensatz zum konventionellen Flachdach eine völlig andere Reihenfolge seiner Schichten aufweist. Hier schützt nicht die Dachhaut die Wärmedämmschicht, sondern die Dachhaut wird umgekehrt von der Wärmedämmschicht geschützt.
  • W wie Wichte
    Die „Wichte“ ist die volumenbezogene Gewichtskraft eines Stoffes, also die Eigenlast eines bestimmten Stoffvolumens. Die Wichte wird in N/m³ angegeben.
  • Z wie Zunge
    Als „Zunge“ bezeichnet man die Wand zwischen Schornsteinzügen bzw. die Wand zwischen Schornsteinzug und Lüftungsschacht innerhalb eines Schornsteins.